Inhaltsbereich der Seite mit Galeriebildern im Malstil und als Fotomontage

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Skyline einer fiktiven Stadt

Skyline einer fiktiven Stadt

Skyline einer fiktiven Stadt

Eine Landschaft aus Gebäuden als Illusion geglaubter Wahrnehmung. Einziges Identifikationsmerkmal dieser Landschaft bleiben die Formen, die irgendwo in uns verankert sind und ein Bild erzeugen, von dem wir glauben es zu sehen, was es aber so gar nicht gibt. Die Illusion allein bildet die Kulisse für ein Gedankenspiel dessen Hauptakteur der Betrachter selbst ist. Spekulationen sind möglich. Die Farben kommen von mir, werden zur Linie, führen zur Form und sind doch Fiktion. Das resultierende Gefühl wird zu einem zufälligen Ereignis, die Geschichte dahinter erfindet jeder selbst. Vielleicht ist es die Geschichte einer Stadt, die es irgendwann einmal geben wird, oder, die es irgendwann einmal gegeben hat. Vielleicht ist es aber auch etwas ganz anderes.

 

Sommerabend am Meer

Sommerabend am Meer

Sommerabend am Meer

Eine Landschaft aus Wasser, Wolken und Farben. Vielleicht nahe am Kitsch, was auch immer das ist. Wohltuendes Gefühl, für einen Augenblick alles durchdringende Ruhe, Entspannung ohne Gegenwehr, am Ende dann Genuss, einfach nur Genuss. Bewußtes Erleben des Bedeutungslosen, das den freien Fall ins eigene Sein zulässt, ohne Vorbehalte, endlich. Das Bedeutungslose als erlebbares, nicht forderndes Element, als etwas dem man trauen kann, das nicht interpretiert und bedeutet werden will, sondern einfach nur ist. Welch befreiende Entspannung durch Entlastung vom Zwang andauernder Sinnbestimmung. Eigentlich nicht darstellbar, aber die Erinnerung und das Wissen um die Existenz solcher Momente ergab ein Bild, aufgelöst in Form und Farbe - Sommerabend am Meer.

 

Lichtgefluteter Raum

Lichtgefluteter Raum

Lichtgefluteter Raum

Die Welt war nicht mehr Welt. Sie war nicht hier, nicht draußen. Sie war woanders, irgendwo, weit weg, vergessen. Ein großer kalter Raum war jetzt meine Welt, ein Faszinosum, das mich komplett vereinahmte. Ein Raum mit riesigen Fenstern und doch ohne Licht. Ein halbdunkles Etwas, das den kleinsten Lichtstrahl in sich hineinsog und ihn doch nicht aufs Ganze verteilen konnte. Das Licht blieb für sich und die voluminöse schwere Dunkelheit auch. Aber es war genau dieses bisschen Licht mit seiner unbekümmerten Leichtigkeit und seiner schwerelos tänzelnden Hülle, das zum Eintreten verführte und diesem dunklen großen Raum seinen unentrinnbaren Charme verlieh. Es war immer ein Raum von ungeheurem Volumen, gefüllt mit ohrenbetäubender Stille und einem unglaublichen Verlangen nach Geräusch, das, wenn es denn auftrat, nicht den Moment erfüllte sondern die Dauer, weitergereicht von Wand zu Wand, als wolle der Raum es einsperren für die Ewigkeit um endlich dieser Stille trotzen zu können. So habe ich als Kind die hohen Räume alter Stadtresidenzen und Kirchen erlebt, mit diesem Gefühl erlebe ich sie heute noch.

 

Bildergalerie

Mutter, Vater, Kind

Mutter, Vater, Kind

Sonnenuntergehende Kirche

Sonnen­unter­gehende Kirche

Schwere See

Schwere See

Der große Vogel

Der große Vogel

Blicke

Blicke

Blicke

Blicke

Blicke

Blicke

Blicke

Blicke

Blicke

Blicke

Zweideutige Welt

Zweideutige Welt

Blickende

Blickende

Abschied

Abschied