Hier kommt mein Showroom mit Bildern zu allen möglichen Themen
Showroom
Den Showroom sehe ich eher als einen Gang durch die Geschichte meiner Entwicklung von irgendwann bis zum aktuellen Tag. Er ist somit eine Möglichkeit den interessierten Betrachter an dieser Entwicklung teilhaben zu lassen. Die Inhalte werden von Zeit zu Zeit verändert, so wie sich mein Sehen und Fühlen verändert. Jüngere und aktuelle Arbeiten sind in ausführlicher Form im Bereich Aktuelles zu sehen.
Lichtdurchflutete Dunkelheit lastet auf den Suchenden. Die Dunkelheit wird seziert, ausgeweidet in der Hoffnung doch etwas zu finden gegen die Einsamkeit, die schon am Tag begann. Sie klebt am Leben, sie klebt am Menschen, sie ist Geschwür, eingewachsene Hilflosigkeit. Menschen werfen sich Worte zu wie Bälle. Worte, die Geräusch ergeben als Schutz gegen die Stille.
Der Mensch hat sich am Menschen abgearbeitet. Blicke treffen sich nicht, weichen der visuellen Kollision mit akrobatischen Gebärden in den Augenhöhlen der Köpfe aus, reflexhafte Gesten im kontextfreien Raum, verschlissen am ermüdenden Erfindungskampf nichtssagender Sätze.
Sie versucht die Zeit zu fangen, aber Zeit läßt sich nicht fangen. Zeit ist unterwegs, wandert, hastet, reißt den Moment mit in den Abgrund. Sie hinterläßt eine übelriechende Spur aus Gewesenem. Sie hat mich betrogen, aufs Widerlichste hintergangen, mich in Sicherheit gewogen um ihr übles Spiel mit der Zukunft ungestört spielen zu können. Der Moment zerschellt auf der Zukunft. Sie hat ihre eigenen Gesetze, will den Moment nicht haben. Die Zeit sammelt die Scherben auf, oder sind es doch die Tränen, schenkt sie der Vergangenheit, ohne sie zu besänftigen. Der Geruch der Verwesung wird eher stärker. Was war das war, grinst höhnisch in ein sinnentleertes Nichts, hat alle Träume längst erstickt. Die Vernunft, allgegenwärtig, eigenwilliger Totengräber und letztes Geleit, versenkt das Gefühl im selbsgeschaufeltem Grab. Die Narbe wird glattgewalzt, was bleibt ist Nichts.