Ausstellungsseite meiner unkonkret abstrakten Bilder

Unkonkret

Im Grunde eine Mischung diverser Ansätze. Vision einer menschbefreiten Zukunft mit Sicht auf menschliche Relikte, die eine lange vergangene menschliche Anwesenheit vermuten lassen und doch gleich wieder in Frage stellen. Blick in die Welt als Abbild einer Seele in der einfach nichts mehr passiert. Aus Resignation ist die Stagnation der Leere geworden. Ein Egal ist zuvielgewordene Beziehung zum selbstverschuldeten Untergang. Der Mensch erscheint plötzlich als unpassende Andeutung einer Welt, die für ihn immer Bühne war mit variablen Kulissen für ein schönes Lebensbild. Es wird wärmer. Die Kulissen gehen in Flammen auf. Man schaut in die Veränderung ohne sie wahrzunehmen. Der Blick durch lügengetrübte Augen führt direkt ins Vakuum.

Unkonkret • Abstrakt

  • Die Frau in der Fiktion
  • Ihr habts verbockt - Die Welt brennt
  • In der Hitze der Stadt
  • Es wird wärmer
  • Das Virus tanzt

Beobachtung

Ihr Gesicht versprüht den dumpfen Charme intellektueller Begrenztheit. Sie will Krieg, es wird Tote geben, zumindest einen, die Beziehung. Allerdings kennt sie sich dort nicht so genau aus. Sie versucht zu reden und erzeugt ein akustisches Trümmerfeld aus Sätzen fast wohltuender Blödheit. Ihre Nähe war nie nah, man unterhielt sich stets mit der anderen Straßenseite. Ihre Arme rotieren, wie man es von einem Ertrinkenden kennt, aber es ist kein Wasser in der Nähe. Vielleicht ist es doch eher die motorisch misslungene Bemühung eines Tanzes. Die Geräusche, die ihr Gesicht verlassen, versuchen Inhalt zu schaffen, aber die kognitive Grenze ist längst erreicht. So bleibt allein das Gesicht, immerhin als ehrliches Abbild einer billigen Karnevalsmaske.
Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind nicht rein zufällig.